Derzeit erforschen wir 30 Wirkstoffe in fünf therapeutischen Bereichen. 

Einige Beispiele sind:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Gemeinsam mit den amerikanischen Biotechnologieunternehmen Amgen und Cytokinetics entwickeln wir in Phase-III-Studien einen völlig neuen Ansatz zur Behandlung von chronischer Herzschwäche. Dabei werden die sogenannten Myosin-Strukturen im Herzmuskel gezielt aktiviert, um die Schlagkraft des Herzens zu erhöhen. 

Onkologie und Hämatologie

Mit der Übernahme des dänischen Biotechnologieunternehmens Symphogen im April 2020 hat Servier die onkologische F&E-Pipeline insbesondere im Bereich der Antikörper-basierten Immunonkologie verstärkt. 
Zusammen mit Allogene Therapeutics und dem französischen Biotechnologieunternehmen Cellectis forscht Servier im Bereich der zellbasierten allogenen Krebs-Immuntherapeutika daran, sogenannte UCART-Therapien zu entwickeln. Dabei werden keine patienteneigenen T-Zellen verwendet, sondern aufbereitete T-Zellen gesunder Spender. Dies könnte eine Reihe von Vorteilen bieten, zum Beispiel schnellere Verfügbarkeit und somit kürzere Wartezeit für den Patienten. Derzeit wird eine Studie der Phase II vorbereitet. 
Ein onkologisches Projekt in Zusammenarbeit mit dem deutsch-amerikanischen Biotechnologieunternehmen Pieris Pharmaceuticals befasst sich mit sogenannten "dualen PD-1-Checkpoint-Inhibitoren". Ziel ist es, Krebszellen durch das körpereigene Immunsystem zu bekämpfen.

Autoimmunerkrankungen

Seit Juni 2018 erforschen wir zusammen mit dem belgischen Biotechnologieunternehmen Galapagos in einer Phase-II-Studie einen neuen Ansatz zur Behandlung von Knie-Arthrose. 
Zusammen mit dem französischen Biotechnologieunternehmen OSE Immunotherapeutics erforschen wir monoklonale Antikörper, unter anderem zur Behandlung des Sjögren-Syndroms. 

Neurologie und Psychiatrie

Seit Januar 2019 erforschen wir zusammen mit dem französischen Biotechnologieunternehmen Neurochlore in Phase-III-Studien eine neue Therapieoption für Kinder mit Autismus. 

Weiterführende Informationen

Einen Überblick zu unserer Forschungspipeline finden Sie auf unserer globalen Website (in englischer Sprache).