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Diagnose


RöntgenuntersuchungDie Feststellung einer Osteoporose erfolgt am häufigsten mittels einer speziellen Röntgenuntersuchung, der sogenannten Knochendichtemessung (DXA: Dual-energy x-ray bone absorptiometry = Doppel-Röntgen-Energie-Absorptiometrie). Dies wurde bereits 1994 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechend definiert. Diagnosekriterium ist danach der sog. T-Wert. Diese statistische Größe gibt die Abweichung (statistisch: "Standardabweichung") der gemessenen Knochendichte einer Patientin von einem Durchschnittswert junger erwachsener Patientinnen an.


Eine Verminderung der Knochendichte um mehr als 2,5 Standardabweichungen wird als Osteoporose bezeichnet, eine um 1–2,5 Standardabweichungen reduzierte Knochendichte als Osteopenie. T-Werte innerhalb der einfachen Standardabweichung gelten als normal. Als schwere Osteoporose gilt ein um mehr als 2,5 Standardabweichungen verminderter T-Wert, wenn gleichzeitig eine oder mehrere Fragilitätsfrakturen vorliegen. Wann eine Osteoporose behandelt werden muss, hängt jedoch von verschiedenen Kriterien ab.1